Der Spannungsbogen in der Bionischen Architektur

Wissenschaftsmatinee

21. Mai 2006, 11:00 Uhr
Kulturhalle Wehrden, Schaffhauser Straße 18, 66333 Völklingen

Thema

Eishalle Während die Baumeister des Jugendstils noch versuchten, durch „organische“ Formen mit äußerlichen Formanalogien Darwins Evolutionstheorie zu belegen, hat die Bionische Architektur das Ziel, technische und funktionale Zusammenhänge, die die Natur in Jahrmillionen ausgeprägt hat, auf heutige technische oder bauliche Anforderungen zu übertragen. Von Vorbildern aus der Natur angeregt, lassen sich die Effizienz und Sicherheit von Tragwerken optimieren und Energie- und Rohstoffbedarf für Gebäude minimieren. Der Vortrag vermittelt Einblicke in veblüffende Lösungen anhand eigener Projekte.

Referent

Göran Pohl ist Professor für Entwerfen, Baukonstruktion und Städtebau an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Saarbrücken. Seine an der Bionik-Forschung orientierten Arbeiten genießen internationale Beachtung in Fachwelt und Medien. Er hat zahlreiche Preise in nationalen und internationalen Architektenwettbewerben erhalten, unter anderem die Silbermedaille des Internationalen Olympischen Komitees IOC 2005  für die Gunda-Niemann-Stirnemann-Eisschnelllaufhalle in Erfurt. 

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