Was tun mit den Studiengebühren?
Verbesserung von Lehre und Studium in den Hochschulen

Podiumsdiskussion

11. Dezember 2006, 18:00 Uhr
Aula der Hochschule für Technik und Wirtschaft, Waldhausweg 14, 66123 Saarbrücken

Thema

In bislang sieben Bundesländern, zu denen auch das Saarland gehört, gibt es nun eine gesetzliche Regelung zur Erhebung von Studiengebühren, die teilweise auch als "Studienbeiträge" bezeichnet werden. Hinzu kommt ein weiteres Bundeland, nämlich Rheinland-Pfalz, das solche Gebühren nur von Studierenden aus anderen Bundesländern verlangt.

Die dabei eingesammelten Mittel sollen bei der jeweiligen Hochschule bleiben und zum größten Teil zusätzlichen Maßnahmen zur Verbesserung von Lahre und Studium dienen. Sie dürfen also nicht auf bereits vorher gegebene Ausgabenarten aufgeteilt werden und so im jeweiligen Haushalt untertauchen. In diesem Zusammenhang ist gelegentlich auch von "Drittmitteln für die Lehre" die Rede. Damit stellt sich die Frage, wie die Verteilung dieser Mittel zu organisieren ist und welche Maßnahmen durchgeführt und aus dem Gebührenaufkommen finanziert werden sollen. In der Podiumsdiskussion soll versucht werden, hierzu genauere und weiterführende Antworten zu erarbeiten.

Programm

Begrüßung:
Prof. Dr. Wolfgang Cornetz,
Rektor der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes

 

auf dem Podium diskutieren:

Frau Brigitte Göbbels-Dreyling,
Hochschulrektorenkonferenz,
Ansprechpartnerin zum Thema Studienbeiträge

Prof. Dr. Volker Linneweber,
Präsident der Universität des Saarlandes

Dr. Ludwig Kronthaler,
Richter am Bundesfinanzhof, früher Kanzler der TU München,
Mitglied des Universitätsrats der Universität des Saarlandes

Martin Sand,
Initiative Wissenschaft Saar,
Senator der Universität des Saarlandes

 

die Diskussion leitet

Prof. Dr. Werner H. Tack,
stellv. Vorsitzender des Wissenschaftsforums

 

Dokumente und Materialen (PDF-Format):