Nach der Föderalismusreform ist vor der Föderalismusreform.

Ohne Bund und ohne Geld:
Wie nutzen die Länder ihre neuen Verantwortlichkeiten in Wissenschaft und Bildung?

Podiumsdiskussion,
in Zusammenarbeit mit dem Stadtverband Saarbrücken

6. Februar 2007, 18:00 Uhr
Festsaal des Saarbrücker Schlosses, Schlossplatz, 66119 Saarbrücken

Thema

Durch die Föderalismusreform 2006 wurden die Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe Hochschulbau, die Kompetenz für das Hochschulrahmenrecht und die Beteiligung des Bundes an der Bildungsplanung und Innovationsförderung im Bildungswesen abgeschafft. Dadurch sollten die Verantwortung der Länder für die Hochschulen und ihre Handlungsfähigkeit gestärkt werden.

Wie stehen die deutschen Hochschulen hierzu? Besteht Hoffnung auf einen innovativen Schub, einen qualitativen Sprung, der eine Spitzenstellung im internationalen Vergleich ermöglicht? Die Podiumsdiskussion will insbesondere der Frage nachgehen, was die Länder auf der Grundlage ihrer gestärkten Selbstverantwortung für Hochschulen und Bildung konkret zu tun beabsichtigen, welche zusätzlichen Freiräume die Hochschulen erhalten sollen, und ob man eine neue Bildungs- und Innovationsoffensive erwarten darf.

Programm

Begrüßung:

Michael Burkert
Präsident des Stadtverbandes Saarbrücken

Prof. Dr. Manfred Pinkal
Vorsitzender des Wissenschaftsforum-Saar,
Universität des Saarlandes

Einführung und Moderation:

Dr. Rüdiger Pernice,
Generalsekretär des Wissenschaftsforum-Saar,
Staatssekretär a.D.

auf dem Podium diskutieren:

Prof. Dr. Volker Linneweber,
Präsident der Universität des Saarlandes

Frau Dr. Susanne Reichrath,
Staatssekretärin beim Minister für Bildung, Kultur und Wissenschaft des Saarlandes

MinDirig. Jürgen Schlegel,
Generalsekretär der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Fortschungsförderung

Frau Dr. Christiane Gaehtgens,
Generalsekretärin der Hochschulrektorenkonferenz

Dokumente und Materialen (PDF-Format):