„Kann Autofahren ökologisch sein? -
Wie Materialforscher unsere Ressourcen sichern können.”

Wissenschaftsmatinee

28. Oktober 2007, 11:00 Uhr
Mercedes-Benz Niederlassung Saarland,
Untertürkheimer Straße 1 (Industriegebiet Süd),
Saarbrücken

Thema

Die Klimadiskussion ist in aller Munde und steht in engem Zusammenhang mit unseren Energieressourcen und unserer Mobilität. Materialforscher sorgen mit der rasanten Entwicklung neuer Hochleistungswerkstoffe für spektakuläre Energieeinsparungen durch neue Funktions- und Konstruktionswerkstoffe. Eines der Paradebeispiele dafür ist das Automobil in all seiner funktionellen Komplexität. Neue Werkstoffe ermöglichen Ressourcenschonung nicht nur durch Gewichtsreduktion, sondern auch durch Wirkungsgraderhöhung der mechanischen und elektrischen Systeme und ökologischere Antriebsvarianten. Neben der Schonung der Energieressourcen rückt aber zunehmend die Tatsache ins Blickfeld, dass im 21. Jahrhundert auch bereits die Hälfte einiger wirtschaftlich bedeutender Metall- u.a. Rohstoffressourcen verbraucht sein werden. Die Erforschung ressourcengerechter Werkstoffe muss dem zunehmend Rechnung tragen und fordert das faszinierende Instrumentarium der Materialforscher zusätzlich heraus.

Referent

Frank Mücklich (48) ist seit 1995 Professor für Funktionswerkstoffe an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. Er erhielt als erster Materialwissenschaftler den hochdotierten Förderpreis der Alfried Krupp Stiftung und wurde 2007 mit dem Köster-Preis für seine Entwicklung der Laser-Interferenzmetallurgie zur Mikro/Nano-Strukturierung technischer Oberflächen ausgezeichnet. In der Lehre engagiert er sich für die Begabtenförderung und leitet als europäischer Koordinator den in der akademischen Exzellenzintiative Erasmus-Mundus der EU ausgezeichneten europäischen Master-Studiengang „Advanced Materials Sciene & Engineering”.

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