„Szenario 2060 -
wie sieht unsere Welt in 50 Jahren aus?”

Wissenschaftsmatinée

15. November 2009
11.00 Uhr

Private Oldtimersammlung
Dudweilerstraße 41
(Backsteingebäude am Kreisel)
66386 St. Ingbert

Zum Vortrag

Szenario 2060 - wie sieht unsere Welt in 50 Jahren aus?

Vor 50 Jahren gab es kein Internet, kein Mobiltelefon und keinen PC, keine Airbags in Autos und nur relativ wenige Fernseher. Antibabypille und Fischerdübel waren gerade erst in den Markt eingeführt worden. Seinerzeit konnte man sich in vielen Fällen nicht vorstellen, in welchem Ausmaße wissenschaftliche oder technische Errungenschaften unser persönliches und gesamtgesellschaftliches Leben beeinflussen würden. Unsere Fähigkeit technologische und technologisch induzierte Umwälzungen halbwegs präzise zu postulieren, ist trotz aller heute zur Verfügung stehender technischer Hilfsmittel nach wie vor sehr bescheiden ausgebildet.

Der Vortrag von Prof. Hartmann erläutert, wie aus der Konvergenz der Hauptforschungsrichtungen und großen Technologien des 21. Jahrhunderts eine im nie da gewesenen Ausmaß beschleunigte technologische Entwicklung resultiert, die unser Leben ganzheitlich, zwangsläufig und radikal verändern wird. Anhand unterschiedlichster Lebensbereiche wird diskutiert, wie ein Tag im Jahre 2060 aussehen könnte und welche Implikationen sich für Wissenschaft und Technologie bereits heute ergeben.

Zur Person

Prof. Dr. Uwe Hartmann
Prof. Dr. Uwe Hartmann ist seit 1993 Professor für Experimentalphysik an der Universität des Saarlandes und hat den Lehrstuhl für Nanostrukturforschung inne.

1998 wurde Prof. Hartmann für bahnbrechende Arbeiten im Bereich der Nanotechnologie mit dem Philip Morris-Forschungspreis ausgezeichnet. Im Jahre 2007 wurde ihm für besondere Verdienste um die Nanostrukturforschung eine Honorarprofessur an der Fudan-Universität Shanghai verliehen, eine Ehrung, die bislang nur sehr wenige Wissenschaftler mit ihm teilen.

Das Hauptarbeitsgebiet von Professor Hartmann ist die experimentelle anosturkturforschung im Bereich elektronischer Eigenschaften. Er beschäftigt sich aber auch mit verschiedenen anderen Aspekten der Nanotechnologie und insbesondere mit ethisch relevanten Fragestellungen.

Professor Hartmann ist Mitbegründer verschiedener Unternehmen, Netzwerke und Vereine. Er berät die Bundesregierung und EU im Rahmen von Gutachter- und Sachverständigen- Tätigkeiten.



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